Traumabegleitung Somatic Experiencing (SE)
Traumatherapie: Ein ganzheitlicher Weg zu Heilung und innerer Freiheit
Als eidgenössisch zertifizierte Komplementärtherapeutin, zertifizierte Polarity-Therapeutin und Expertin für Hochsensibilität bringe ich ein breites Spektrum an Wissen und Erfahrung in die Traumatherapie ein. Besonders meine Weierbildung als zertifizierte Somatic Experiencing® Practitioner ermöglicht es mir, individuell zugeschnittene Ansätze zu entwickeln, die auf körperlicher, emotionaler und kognitiver Ebene wirken.
Somatic Experiencing® (SE)
Was ist Somatic Experiencing®?
Für wen eignet sich Somatic Experiencing?
SE ist unterstützend bei:
- Schocktrauma (z. B. Unfall, Sturz, medizinischer Eingriff, Übergriff)
- Entwicklungs-und Bindungstrauma
- Traumafolgestörungen wie Ängste, Schlafprobleme, chronische Anspannung
- Gefühl von Getrenntsein oder Fremdheit zum eigenen Körper
- Verhaltensmustern, die sich nicht durch reines Verstehen verändern lassen
- Hochsensibilität–als Ressource erlebbar machen
Ein Trauma ist keine Bewertung des Ereignisses, sondern Ausdruck eines „Zuviel“ für dasjeweilige System. Was eine Person bewältigt, kann für eine andere Person überwältigend sein. In der SE-Arbeit geht es darum, was im Körper geblieben ist – und dort behutsam gelöst und integriert werden darf. Gerne teile ich diesen Artikel von Dr. Peter Levine mit dir HIER (2023_Artikel_Somatic_Experiencing_Article_Peter_Levine_German_German/ in Dropbox).
Traumatherapie: Ein ganzheitlicher Weg zu Heilung und innerer Freiheit
Somatic Experiencing® (SE)
Was ist Somatic Experiencing?
Somatic Experiencing® (SE) ist ein körperorientierter Ansatz zur Verarbeitung von Trauma, entwickelt von Dr. Peter Levine. Es basiert auf der Beobachtung, dass unser Nervensystem nach überwältigenden Erfahrungen grundsätzlich die Fähigkeit zur Selbstregulation besitzt – wenn es den richtigen Raum und Impuls erhält.
Im Unterschied zu rein gesprächsorientierten Verfahren setzt SE dort an, wo das Erlebte gehalten, erstarrt oder unterbrochen wurde – tief im Körper. Das Ziel ist es, diese gebundene Überlebensenergie schrittweise zu lösen. Dadurch wird dem Nervensystem eine neue Orientierung im Jetzt ermöglicht.
Für wen eignet sich Somatic Experiencing?
SE ist unterstützend bei:
- Schocktrauma (z. B. Unfall, Sturz, medizinischer Eingriff, Übergriff)
- Entwicklungs-und Bindungstrauma
- Traumafolgestörungen wie Ängste, Schlafprobleme, chronische Anspannung
- Gefühl von Getrenntsein oder Fremdheit zum eigenen Körper
- Verhaltensmustern, die sich nicht durch reines Verstehen verändern lassen
- Hochsensibilität–als Ressource erlebbar machen
Ein Trauma ist keine Bewertung des Ereignisses, sondern Ausdruck eines „Zuviels“ für das das jeweilige System. Was eine Person bewältigt, kann für eine andere Person überwältigend sein. Diese Erfahrung prägt meine Arbeit: ich weiss, wie tiefgreifend die Wirkung sein kann – und wie wichtig Sicherheit, Tempo und ein traumasensibler Raum sind.
Deshalb begleite ich Menschen darin, wieder Vertrauen in ihr Nervensystem zu finden – und in sich selbst. Gerne teile ich diesen Artikel von Dr. Peter Levine mit dir HIER (2023_Artikel_Somatic_Experiencing_Article_Peter_Levine_German_German/ in Dropbox).
(2023_Artikel_Somatic_Experiencing_Article_Peter_Levine_German_German/ in Dropbox).
Meine persönliche Erfahrung mit SE
SE in der Arbeit mit Kindern
SE ist hilfreich bei:
- Geburts-und Bindungstrauma
- medizinischen Eingriffen oder Spitalaufenthalten
- emotionalem Rückzug, Übererregung, Wutausbrüchen
- Schulproblemen, Lernblockaden, Hochsensibilität
- Erlebnissen, die sich „nicht richtig“ anfühlen, aber schwer einzuordnen sind
Kinderentwickeln durch diese Arbeit oft wieder eine positive innere Referenz:
"Ich darf meinem Körper trauen. Ich darf fühlen, was ich fühle. Ich muss mich nicht schämen, wenn ich es zeige.“
Ein Kreis schliesst sich – Formatives Embodiment
In der körperorientierten Begleitung kann eine überwältigende oder nicht einzuordnende Erfahrung nachträglich vervollständigt und im Körper verankert werden. Das Kind (oder auch der Erwachsene) bekommt über einfühlsame, sichere Erfahrung die Möglichkeit, das, was im Moment der Überforderung gefehlt hat, nachzuentwickeln – durch sogenanntes Formatives Embodiment. Dieses Konzept – geprägt durch Dr. Jim Feil – beschreibt die Fähigkeit des Nervensystems, strukturierende Erfahrungen bewusst aufzunehmen und in neue Form zu bringen.
Der Körper reagiert nicht nur – er bildet und verändert sich aktiv. Formatives Embodiment ergänzt Somatic Experiencing® auf ideale Weise: SE löst gebundene Energie – das formative Arbeiten schafft neue Entwicklungsräume, in denen sich der Körper neu organisieren kann.
Diese Prozesse verweben sich fliessend – besonders in der Arbeit mit Kindern, aber auch in der Erwachsenenbegleitung. Auch in der Polarity-Therapie erkenne ich diese Dynamik: Die Arbeit mit Polaritäten (Halten–Loslassen, Struktur–Energie) schafft einen lebendigen Raum für innere Regulation und Reifung. Zudem wird dies durch die formative Psychologie nach Stanley Keleman ergänzt, die den Körper als Ausdruck unserer gelebten Geschichte versteht – und als aktiven Mitgestalter unserer Zukunft. So schliesst sich ein Kreis: Das Kind oder der Erwachsene spürt – „Ich mache wieder Sinn für mich.
Behandlungsablauf & Rahmenbedingungen
Sitzungsdauer :
- Erstsitzung (Erwachsene): 90 Minuten
- Folgesitzungen: 60 bis 90 Minuten
- Kinder & Jugendliche (bis 16 Jahre): max. 60 Minuten
Terminvereinbarung:
- Online Termin HIER buchen https://polaritycham.ch/book-appointment/
Abrechnung & Kosten:
- CHF 13.–pro 5 Minuten
- EMR-anerkannt (Rückerstattung durch Zusatzversicherung oft möglich)
- Bezahlung via Bar, Twint oder Rechnung
Absage:
- Kostenfreie Absage bis 24 Stunden vor dem Termin
- Danach: Pauschale Ausfallgebühr von CHF 154.–